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ACHTUNG vor Forderung einer "Prozess Kasse" - NICHT ZAHLEN!
[19.08.2017]

© Verein VPT

Und wieder ein Betrugsversuch, der mit angeblichen offenen Forderungen daher kommt:

Zur Zeit finden viele VerbraucherInnen im Postkasten ein Schreiben einer "Prozess Kasse", die sich wichtig gibt und im Briefkopf gleich mal klar macht: wir sind Eintreiber.

Im Betreff steht dann noch: "Eilt - Inkassoverfahren" - und schon sollen die so angeschriebenen ins Börserl greifen und mehr als 800 Euro an die Gauner überweisen!

Der Rest der Betrugsschrift ist leider altbekanntes Muster:

An der angeblichen Adresse von "Prozess Kasse" in Wien kennt man diese "Unternehmung" natürlich nicht.
Die Telefonnummer ist ein Fake und die gesamte "Forderungsaufstellung" ein Lehrbeispiel, wie ein Betrugsschreiben aussieht: keinerlei Angaben zur Forderung (woher, seit wann, wie begründet, etc...) außer einem Fantasiebetrag und selbsterfundene Mahnkosten.
Steuer? Fehlanzeige.
Rechnungsnummer? Gibt es keine.
Der Text der Forderung? Ein wildes Gestammle aus unkundiger Hand - einfach ein Fail sondergleichen.
Webseite: Fehlanzeige.

Der BIC Code auf dem im Schreiben mitgesandten Einzahlugnsschein gibt aus, dass es sich bei der Empfängerbank um die Belfius Bank aus Belgien, genauer aus Brüssel mit der Adresse Boulevard Pacheco 44 1000 handelt. Auch das kennen wir ja schon: die Inkassobetrüger, die angeblich in Wien beheimatet sind, wollen unser Geld dann lieber doch auf einer Bank im Ausland sehen ....

Kurz gesagt:
An dem Schreiben ist nichts dran. Fake pur.

Zahlen Sie keinesfalls etwas ein!

Wenn Sie doch schon bezahlt haben, dann gehen Sie bitte zur nächsten Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige. Gerne helfen wir Ihnen dabei: senden Sie uns dazu eine Mail an sos@verein-vpt.at und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung.


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